In der heutigen Generalversammlung der UMIT GmbH wurde Univ.-Prof. Dr. Christa Them zur neuen Rektorin der UMIT - Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik – für die Dauer von drei Jahren bestellt. Them, die nach dem Wechsel von Rektor Univ.-Prof. Dr. Armin Graber zu einem internationalen Pharmakonzern bereits seit Jänner die Funktion einer interimistischen Rektorin innehatte, setze sich in der Ausschreibung durch.
„Beim Hearing hat sich gezeigt, dass Christa Them von allen Bewerberinnen und Bewerbern die mit Abstand besten Voraussetzungen für diese wichtige Position mitbringt“, sagte Patrizia Zoller-Frischauf, die als Wirtschaftslandesrätin von Tirol auch Eigentümervertreterin der UMIT ist: „Die wissenschaftlichen Schwerpunkte von Frau Them bewegen sich rund um die Pflegewissenschaft und sind somit genau jene Themen, die auch in der UMIT von höchster Bedeutung sind. Weil es sich um wichtige Zukunftsthemen der Medizin handelt. Die Bevölkerung wird immer älter, damit wird auch der Pflegebedarf der Menschen stetig steigen und auch die Altersmedizin wird in den nächsten Jahren enorm an Bedeutung gewinnen.“
Umso besser sei es für die UMIT, „unter der Führung einer Expertin zu stehen, die ihr Geschäft so zusagen von der Pieke auf gelernt hat“, verwies die Landesrätin darauf, „dass Frau Them ausgebildete Diplomkrankenschwester ist, später Erziehungswissenschaften studiert hat, um dann im Fach Gesundheitswissenschaften zu habilitieren“, geht Zoller-Frischauf fest davon aus, „dass Christa Them die Herausforderungen, die auf sie warten, leicht bewältigen kann und wird“. Es sei eine besondere Freude, „dass wir an der Spitze der UMIT eine Frau haben“, sagte Zoller-Frischauf und erklärte, „dass von den bundesweit 35 Universitäten nur vier von einer Frau geführt werden.“
Für Them ist die Bestellung zur Rektorin der größten Privatuniversität Österreichs eine Bestätigung für die Arbeit, die sie seit 2003 an der UMIT leistet. Sich für die Position der Rektorin zu bewerben sei keine einfache Entscheidung gewesen. „Ich habe in den vergangenen Jahren mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr viel Energie in den Aufbau des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie gesteckt. Voraussetzung für meine Bewerbung war, dass diese Arbeit erfolgreich weitergeführt werden kann“, sagte Them.
Absolut motivierend für die Bewerbung sei dann allerdings die konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit als interim. Rektorin mit dem Eigentümer, mit den Gremien der UMIT und mit Vizerektor Philipp Unterholzner gewesen. „Als Rektorin sehe ich mich mit meinem Team als Garant für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Universität“, sagte Them.
In den vergangenen fast zehn Jahren habe sich die UMIT in Forschung und Lehre zu einer national und international sichtbaren Hochschuleinrichtung entwickelt und sei zu einem nicht mehr wegdenkbaren Teil der Tiroler Hochschullandschaft geworden. Und genau hier gelte es aktiv weiterzuarbeiten. „Wir werden in Zukunft in unserem Selbstverständnis als Universität, die in Netzwerken arbeitet, bestehende Kooperationen mit universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen und mit Unternehmen aus den Bereichen Health & Life Sciences und Technik intensivieren und weitere Partnerschaften aufbauen“, sagte die neue Rektorin zu den Zielen, die sie in den nächsten Jahren verfolgen will. Vor allem am Herzen liege ihr dabei eine noch engere Zusammenarbeit mit Südtirol.
Bereits in den vergangenen Monaten haben sich die Gremien der UMIT intensiv mit der Reakkreditierung der Universität für die nächsten zehn Jahre, die im Jahr 2011 ansteht, auseinandergesetzt. „Im Gegensatz zu anderen Hochschuleinrichtungen müssen wir uns als Privatuniversität in gewissen Abständen einer strengen Qualitätskontrolle durch den Österreichischen Akkreditierungsrat unterziehen. Deshalb arbeiten derzeit neun Qualitätskommissionen, die sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus allen Bereichen der UMIT zusammensetzen, intensiv an der Aufbereitung der Unterlagen für die Reakkreditierung“, sagte Them. Der Akkreditierungsantrag, der derzeit in enger Abstimmung mit dem Eigentümer Land Tirol erarbeitet wird, wird dann auch die Basis für die Arbeit der kommenden zehn Jahre sein, sagte Them abschließend.
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