Studieren - http://www.studieren.at
Publizistik Anmeldungen in Wien rückläufig
http://www.studieren.at/articles/1063/1/Publizistik-Anmeldungen-in-Wien-rucklaufig/Seite1.html
Martin Zinkner
... 
By Martin Zinkner
Veröffentlicht am 25.08.10
 
Vor einer Woche, am Mittwoch dem 18. August, endete die Frist zur Anmeldung zum Studium „Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ an der Universität Wien. Die Anmeldefrist für Psychologie endete bereits Ende Juli. Diese verkürzte Anmeldefrist wurde diesmal notwendig, da die Studienplätze für diese beiden Studienrichtungen begrenzt wurden und deshalb Aufnahmeprüfungen vorgesehen sind.

Vor einer Woche, am Mittwoch dem 18. August, endete die Frist zur Anmeldung zum Studium „Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ an der Universität Wien. Die Anmeldefrist für Psychologie endete bereits Ende Juli. Diese verkürzte Anmeldefrist wurde diesmal notwendig, da die Studienplätze für diese beiden Studienrichtungen begrenzt wurden und deshalb Aufnahmeprüfungen vorgesehen sind.

Für das Studium „Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ haben sich insgesamt 970 Personen angemeldet. Das ist gegenüber den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang. Damit liegt die Zahl der Anmeldungen auch deutlich unter der von der Politik festgelegten Zahl von 1.123 Personen, die aufgenommen werden müssen. Damit wird für diese Studienrichtung auch keine Aufnahmeprüfung durchgeführt. Alle BewerberInnen dürfen ihr Bachelor-Studium beginnen.

Anders sieht es bei Psychologie aus. Hier haben sich rund 1.700 Personen für einen Studienplatz angemeldet. Zur Verfügung stehen jedoch nur 600 Plätze. Damit ist eine Aufnahmeprüfung notwendig die am 1. September zeitgleich mit den Universitäten Graz, Innsbruck und Salzburg stattfindet. Hier wurden die Studienplätze für Psychologie ebenfalls begrenzt.

Die Reaktionen auf die rückgängigen Anmeldungen zum „Publizistik- und Kommunikationswissenschaftsstudium“ fielen differenziert aus. Die Vizerektorin der Universität Wien, Christa Schnabl, sieht darin einen Beweis, dass durch die Ankündigung einer Aufnahmeprüfung die zukünftigen Studierenden sich schon vorab vermehrt mit den Inhalten und Zielen des Studiums auseinandergesetzt haben und deshalb bewusster die Studienwahl treffen. Die ÖH sieht darin einen Beweis, dass die zukünftigen Studierenden durch solche Maßnahmen abgeschreckt werden.