Kürzlich wurde wieder das „Times Higher Education World University Ranking 2010/11“ veröffentlicht. Dieses Ranking ist auch für die heimischen Universitäten sehr wichtig. In diesem internationalen Ranking sind die heimischen Universitäten neuerlich weit abgeschlagen. Gerade noch zwei Universitäten kommen überhaupt unter die Top 200.

Das es den heimischen Universitäten nicht besonders gut geht und die finanzielle Lage äußerst angespannt ist weiß man ja schon seit längerem. Aber durch die fehlenden neuen Impuls seitens der Politik um die Wissenschaft und Forschung wieder zu stärken, fallen die heimischen Universitäten in internationalen Rankings immer weiter zurück. Schaffte es die Universität Wien im Vorjahr als einzige Universität unter die Top 200 (Rang 132) so kamen heuer immerhin zwei Universitäten unter die Top 200. Die Universität Innsbruck belegt heuer den Rang 187 und ist damit in diesem Ranking die beste österreichische Universität. Die Universität Wien ist gleich um 63 Plätze abgerutscht und kommt als zweitbeste heimische Universität auf Platz 195.

Angemerkt werden muss jedoch, dass heuer erstmals neue Bewertungskriterien zur Anwendung kamen. Früher wurde ein großer Wert auf Ruf und Erbe der Universitäten gelegt. Das hat man jetzt etwas zurück genommen und legt mehr wert auf die Forschung, Unterrichtstätigkeit und die Wissensvermittlung. Und bei diesen drei Schlüsselelementen krankt es ja leider etwas in Österreich.

Das beste Land sind nachwievor die USA. Gleich 72 Universitäten aus den USA kommen unter die besten 200. Ebenso belegt sie die besten fünf Plätze. Interessanterweise finden sich hier ebenso Privatuniversitäten wie auch staatliche Bildungseinrichtungen. Platz zwei im Länder-Ranking belegt Großbritannien.