Außeruniversitäre Forschungsgelder sollen gekürzt werden
- By Martin Zinkner
- Veröffentlicht 09.11.10
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Nicht nur Studierende fürchten um die zukünftige Finanzierung ihres Studiums. Auch eine Vielzahl an Forschungseinrichtungen fürchten um ihre Existenz. Denn im Zuge der Sparmaßnahmen soll die Finanzierung außeruniversitäre Forschung gekürzt werden. Davon betroffen sind sowohl die Basisfinanzierung wie auch die Projektfinanzierung.
Rund 40 wissenschaftliche Forschungseinrichtungen sind davon betroffen. Nächstes Jahr wird die Basisfinanzierung zunächst um vier Millionen gekürzt. Ab 2010 wird die komplette Basisförderung in Höhe von rund acht Millionen Euro gestrichen. Dabei sind die Institute im unterschiedlichen Ausmaß davon betroffen. Für manche Institute stellt es nur einen geringen Betrag dar, für andere wiederum sind diese Förderungen überlebensnotwendig.
Kritisiert wird auch, dass die Regierung dabei nicht bedenkt, dass dadurch auch EU-Förderungen wegfallen. Wird eine Einrichtung z.B. mit der Basisförderung von Seiten der österreichischen Regierung gefördert, so kann sich diese Forschungseinrichtung auch EU-Forschungsmittel holen.
Die zuständige Wissenschaftsministerin Karl sieht darin nicht nur eine reine Budgetmaßnahme, sondern auch eine Strukturbereinigung. Außerdem möchte sie mit den betroffenen Einrichtungen Gespräche führen und Lösungen finden.
Die betroffenen Forschungseinrichtungen werden nun aber von sich aus aktiv und haben die Initiative: Plattform Wissen/Schaft/Österreich, gegründet, wo man auch gegen die Budgetkürzungen im Forschungsbereich unterschreiben kann: wissenschaft.research.at