Mit dem 30. November endet jährlich die Nachfrist an den Universitäten zur Anmeldung für das aktuelle Studienjahr. Damit stehen jetzt auch die aktuellen Studierendenzahlen fest.

Auch heuer steigerte sich die Zahl der Studierenden gegenüber dem letzten Jahr mit Ende der gesetzlichen Nachfrist. Insgesamt waren mit Stichtag 30. November rund 282.000 Studierende an den österreichischen Hochschulen inskribiert. Gegenüber dem Vergleichsjahr 2009 entspricht das einer Steigerung von rund 4%.

NeuanfängerInnen:

In den nächsten Jahren ist jedoch nicht unbedingt mit einer ungebremsten Steigerung zu rechnen. Den gegenüber 2009 ging die Zahl der NeuanfängerInnen 2010 um rund 4% zurück. Dennoch bedeutet das immer noch 51.000 Neuzugelassene für das Studienjahr 2010/11. Der Grund für den Rückgang liegt in den verschärften Zugangsbestimmungen bei mehreren Studienrichtungen. So verzeichnet z.B. die Universität Klagenfurt (Publizistik) einen Rückgang von 17% an StudienanfängerInnen, bei der Wirtschaftsuniversität Wien beträgt der Rückgang 16% und bei der Universität Salzburg (Publizistik) beträgt der Rückgang an StudienneuanfängerInnen immerhin noch minus 10%.

Gesamtstudierendenzahlen:

Aber auch wenn die Zahl der NeuanfängerInnen teilweise gesunken ist, so verzeichneten doch viele Universitäten einen Zuwachs bei der Gesamtstudierenden zahl. Den größten Zuwachs verzeichnen hier die Universität Graz und Linz mit einem Zuwachs von ca. 7%, gefolgt von der Universität für Bodenkultur mit einem Plus von ca. 6% sowie den Universitäten Wien und Innsbruck mit einem Plus von rund 4%.