Natürlich kann es beim Studieren auch passieren, dass man sich finanziell übernimmt. Schulden sind schnell angehäuft, lassen sich aber nicht mehr so schnell zurückzahlen. Bei der Ăberziehung des Bankkontos kommen z.B monatlich die sehr hohen Zinsen dazu, die einen auf den ersten Blick kleinen Betrag sehr rasch ansteigen lassen. Das Zurückzahlen wird dann immer schwerer. Auch Verträge, über Teilzahlungen oder ähnliches können das montliche Budget sehr belasten. Deshalb solltest du es erst gar nicht so weit kommen lassen. Ist es dennoch so, lass dich so schnell wie möglich beraten, welche Lösung du finden kannst. Dieser Schritt ist zwar für viele peinlich, muss es aber nicht sein. Viele waren oder sind in einer solchen Situation. Nachdem die finanzielle Situation bei Studierenden meist sowieso angespannt ist, solltest du schnell einen Ausweg finden, damit du auch bei deinem Studium weiter kommst und nicht noch einen zusätzlichen Job annehmen musst.
Beratungsmöglichkeiten gibt es einige: Die ÖH bietet mehrmals im Semester Schuldnerberatungen an. Diese sind natürlich kostenlos. Wende dich an die zuständige Kontaktperson im Referat Sozialpolitik um die Termine für Schuldnerberatungen zu erfahren:
oeh.atWeiters gibt es die Möglichkeit dich an die Schuldnerberatung zu wenden. Diese gibt es in jedem Bundesland und kann kostenlos in Anspruch genommen werden. Sollte dir deine finanzielle Situation komplett über den Kopf gewachsen sein wende dich an diese Stelle:
schuldnerberatung.atDer Verein für Konsumenteninformation bietet (allerdings nur in Wien) persönliche Beratung bei Verträgen usw. an. Kurze Erstauskünfte sind gratis. Brauchst du eine ausführlichere Beratung kannst du diese gegen eine geringe Gebühr in Anspruch nehmen. Hier kannst du dir sämtliche Verträge durchsehen lassen, von denen du der Meinung bist das diese nicht gesetzeskonform sind. Seien das Kreditverträge oder Verträge über Ratenzahlungen.
konsument.atAuch bei der Arbeiterkammer kannst du, wenn du durch Arbeit Mitglied bist, kostenlose Beratung in Konsumentenschutzfragen in Anspruch nehmen:
arbeiterkammer.at