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Formaler Aufbau einer Proseminar- und Seminararbeit
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Martin Zinkner
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By Martin Zinkner
Veröffentlicht am 06.04.09
 
In vielen Studienrichtungen werden Proseminar- oder Seminararbeiten, besonders Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, zur Beurteilung verlangt. Vom reinen Aufbau her macht es nicht viel Unterschied um welche Art von Arbeit es sich handelt

In vielen Studienrichtungen werden Proseminar- oder Seminararbeiten, besonders Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften, zur Beurteilung verlangt. Vom reinen Aufbau her macht es nicht viel Unterschied um welche Art von Arbeit es sich handelt. Einen Unterschied macht es nur beim Umfang und Inhalt. Ein Proseminar bereitet ja nur auf ein Themengebiet vor. In einem Seminar wird schon eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema verlangt.

Manchmal geben die Lehrveranstaltungsleiter vor, wie sie sich den Aufbau vorstellen. Wenn es euch frei überlassen ist, solltet ihr in etwa so ein Schema verwenden:

1: Titelblatt
2: Persönliche Erklärung
3: Inhaltsverzeichnis und Abbildungsverzeichnis
4: Einleitung
5: Hauptteil
6: Schluss
7: Literaturverzeichnis
8: Anhang (z.B: Transskripte von Interviews, Fragebögen.....)

Manchmal wird auch ein Vorwort geschrieben. Das kann vor oder nach dem Inhaltsverzeichnis stehen. Bei einer Proseminar- oder Seminararbeit scheint mir das jedoch nicht notwendig. Bei einer Bakkalaureatsarbeit und aufwärts kann man das jedoch schon machen.

Ausgedruckt werden Proseminar- und Seminararbeiten einseitig. Auch eine Heftung ist vorzunehmen und der Rand sollte deshalb von euch so gewählt werden, dass eine Heftung problemlos möglich ist. Wie viele Exemplare ihr benötigt hängt wieder ganz von eurem Lehrveranstaltungsleiter ab. Oft verlangt nur der Leiter selbst ein Exemplar. Es kann aber auch vorkommen, dass sein Assistent oder andere Arbeitsgruppen im Seminar auch ein Exemplar  bekommen sollen.