Die ÖH weist darauf hin, dass die vom Bundesministerium für Wissenschaft verbreiteten Zahlen, dass sich 44,7% für die Einführung von Studieneingangsphasen aussprechen, mit Vorsicht zu genießen sind und das daraus nicht so einfach geschlossen werden kann, dass ein großer Anteil an Studierenden wirklich für die Einführung ist. Die 44,7% sagen lediglich, dass die Einführung solcher Eingangsphasen notwendig wären. Auf die Frage, wieviel wirklich für die praktische Umsetzung sind, sagten nur mehr lediglich 21,3% "Ja".

Weiters gibt die ÖH zu bedenken, dass die Studien nur bei Studierenden durchgeführt wurde, die selbst von einem Zulassungsverfahren betroffen sind. Einen großen Einfluss auf die Antwort, die ein Studierender gibt, hat dann, ob der/die Betreffende die Phase auch bestanden hat oder nicht. Die ÖH sieht es deshalb nicht als gerechtfertigt an, dass von dieser Studie ausgehend darauf geschlossen wird, dass flächendeckend Studieneingangsphasen eingeführt werden sollen. Wenn sollte zunächst einmal eine flächendeckende Befragung unter allen Studierenden durchgeführt werden. Unabhängig davon, ob sie schon von einem Zulassungsverfahren betroffen sind oder nicht.