Verlaufsprotokoll: Dieses soll chronologisch strukturiert sein und möglichst nah an dem liegen, was dokumentiert wird. Alles was wichtig ist oder erscheint wird protokolliert.

Wörtliches Protokoll (Abschrift): Hier wird etwas wörtlich abgetippt. z.B. das Transskript eines Interviews. Der Detailierungsgrad der Abschrift richtet sich je nach Verwendungszweck (wird es veröffentlicht, ist es nur für mich selbst, wird die Abschrift bspw. hermeneutisch interpretiert). Je nach Verwendungszweck richtet sich auch die Gründlichkeit der Reinschrift.

Gedächtnisprotokoll: Dieses dient prinzipiell mir selbst, um mich an den Verlauf o.ä. zu erinnern. Das kann beispielsweise bei einer Forschung ganz wichtig sein. Auch wenn man glaubt sich sicher an etwas erinnern zu können, so ist das nach ein paar Tagen oft schon recht verschwommen. Aus diesem Grund sollte man unbedingt für wichtige Sachverhalte Gedächtnisprotokolle erstellen.

Beschlussprotokoll: Dieses wird in Gremien angefertigt um nachvollziehen zu können, wie bestimmte Beschlüsse zustande gekommen sind. Darin enthalten sind z.B.: Anwesende, Abstimmungsverhalten, Alternativen, usw.

Ergebnisprotokoll: Dabei handelt es sich um eine möglichst gestraffte und strukturierte Zusammenfassung der Ergebnisse. Wichtig ist es hierbei Wesentliches und Unwesentliches möglichst auseinander zuhalten.

Aber was nützt jetzt ein Protokoll an der Universität? Hier versuchen wir das zu Erklären: "Funktion eines Protokolls an der Universität."