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Das kommentieren eines Zitates
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Martin Zinkner
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By Martin Zinkner
Veröffentlicht am 21.04.09
 
Wissenschaftliche Arbeit hat ja den Sinn, dass man nicht nur Sachen aus anderen Büchern abschreibt, sondern sich schon auch eigene Gedanken zu einem Thema macht.

Wissenschaftliche Arbeit hat ja den Sinn, dass man nicht nur Sachen aus anderen Büchern abschreibt, sondern sich schon auch eigene Gedanken zu einem Thema macht. Deshalb ist es auch erlaubt, oder vielmehr erwünscht, dass ihr Zitate auch kommentiert. Hier sieht der Leser, dass ihr euch wirklich Gedanken zu dem Thema macht. Lasst ihr ein Zitat unkommentiert stehen, so muss der Leser annehmen, dass ihr vollinhaltlich mit dem Zitat übereinstimmt. Der Kommentar kann:
  • kritisch,
  • zustimmend oder
  • ablehnend sein.

Bedenkt dabei immer: Nur weil jemand fertiger Akademiker oder auch Professor ist, heißt das nicht, dass dieser alles weiß. Deshalb ist es gut und richtig auch Kritik zu üben. Das machen ja Wissenschafter untereinander auch.

Jetzt noch ein Beispiel für einen Kommentar zu einem Zitat. Ich verwende wieder das beim direkten und indirekten verwendete Beispiel um es zu kommentieren:

Der Aussage von Pernthaler, dass Straßen- und Ortsbezeichnungen einen nationalpolitischen Charakter haben (vgl. Pernthaler, 2006: 81) ist hinzuzufügen, dass auch der kulturelle Aspekt von Zweisprachigkeit in dieser Frage bedeutend für die Volksgruppe ist. Geht man von einem reinen nationalpolitischen Charakter aus, so kann das negativ als Abstecken eines Gebietes gedeutet werden. 

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