Eine Frage, die sich viele Studierende immer wieder fragen ist, ob man Diplomarbeiten, Dissertationen oder Habilitationen in einer (Pro-)Seminararbeit, Diplomarbeit usw. verwenden kann. Das ist eine Frage, die auch nicht so leicht beantwortet werden kann. Oft gefällt es Lehrveranstaltungsleitern überhaupt nicht, wenn man Diplomarbeiten verwendet, andere wiederum finden das ganz in Ordnung. Das sollte man vor einer größeren Arbeit unbedingt abklären.

Im Prinzip gilt, das die "Aufwärtsregel" gilt. Was bedeutet das? Das heißt ganz einfach, dass man in seiner Arbeit je nach Typ immer eine höher stehende Arbeit verwenden kann. Also:
  • Für eine Seminararbeit eine Diplomarbeit.
  • Für eine Diplomarbeit eine Dissertation.
  • Für eine Dissertation eine Habilitation.

Man kann sich das ganz einfach so vorstellen, dass man davon ausgeht, dass jemand der eine Diplomarbeit verfasst hat in der wissenschaftlichen Rangordnung höher steht als man selbst, wenn man noch Studierender ist. Gleiches gilt dann bei der Diplomarbeit und Dissertation.

Natürlich bedeutet es nicht unbedingt, dass die Qualität einer Diplomarbeit generell gut oder schlecht sein muss. Wie man weiß: Es gibt solche und solche. Gleiches gilt auch bei Dissertationen. Generell sollte man speziell bei Diplomarbeiten etwas kritischer sein und nicht alles unreflektiert für seine Seminararbeit übernehmen. Aber speziell Diplomarbeiten können einem sehr gute Hinweise auf Literatur usw. bieten. Schon aus diesem Grund ist es sicher gut wenn man Diplomarbeiten für seine Seminararbeit verwendet. Insgesamt sollte man halt darauf achten, dass nicht zuviele Diplomarbeiten in der Seminararbeit zitiert werden. Das Hauptaugenmerk sollte schon auf Monographien liegen.