Viele neue Gesichter, viele neue Namen und viele neue Eigenschaften und Interessen der dazugehörigen Personen, die man sich merken sollte. Das ist neben dem Einarbeiten in den neuen Arbeitsplatz eine große soziale Herausforderung der man sich stellen sollte oder vielmehr muss.

Nicht nur privat ist es wichtig und gut seine neuen Arbeitskollegen gut zu kennen. Speziell für das Zusammenarbeiten ist es wichtig. Immerhin verbringt man ja, normalerweise, ungefähr 40 Stunden miteinander. Mehr als man oft seine Familie sieht.

Besonders seine direkten Vorgesetzten sollte man sehr gut kennen, damit man mit ihnen auch auskommt. Den von ihnen hängt vieles ab was meine weitere Karriere in dem Unternehmen betrifft.

Das Kennen ist vor allem dafür wichtig um zu sehen, wie es mit den informellen Zuständigkeiten in dem Unternehmen aussieht. Die formellen Zuständigkeiten sind einmal eine Sache. Aber wie kann man Abläufe beschleunigen? Wie erspare ich mir Arbeit? An wenn kann mich in einem speziellen Fall wenden? Dafür muss ich meine Kollegen kennen.

Während des normalen Arbeitstages ist es gar nicht so einfach seine Kollegen in dieser Hinsicht kennen zu lernen. Deshalb jede Möglichkeit nutzen: Mittagspausen, Kaffeepausen, gemeinsame Wege am Arbeitsplatz usw. Natürlich sind auch Firmenfeiern eine ausgezeichnete Möglichkeit, aber die finden nicht so häufig statt.

Eine sehr gute Möglichkeit sind auch Einladungen um nach dem Arbeitstag gemeinsam etwas trinken zu gehen. Solche Einladungen sollte man nicht ausschlagen. Aber auch wenn es hier nicht mehr so formell ist wie am Arbeitsplatz trotzdem auf sein Verhalten achten. Vor allem nicht beim ersten gemeinsam verbrachten Feierabend zu tief ins Glas schauen. Dadurch bekommt man am Arbeitsplatz nur einen schlechten Ruf.

Nicht jeder Bereich des privaten Lebens muss den Arbeitskollegen näher gebracht werden. Auch ist die Privatsphäre der Kollegen zu respektieren. Nicht jeder redet gerne über alles. Hier gehört etwas Feingefühl dazu, was man fragen darf und was nicht. Gewisse Themen sollten sowieso ausgespart werden: Wie sieht mein Arbeitsvertrag aus? Wie hoch ist mein Verdienst? Solche Details schüren nur Neid unter den Kollegen. Am Anfang sollten auch noch nicht Glaubens- oder Politikfragen besprochen werden. Oder die Frage nach dem Lieblingsfußballverein. Mit der Zeit bekommt man schon mit wer was mag und entwickelt bei Fragen und Antworten ein Feingefühl. Das ist hier unbedingt wichtig.