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Welche Studententypen gibt es und wie erkennt man sie?
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Martin Zinkner
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By Martin Zinkner
Veröffentlicht am 10.06.09
 
Es gibt die verschiedensten Lerntypen. Deshalb ist es ja auch so schwierig allgemein gültige Lerntipps und -strategien zu geben. Was für einen gut ist, kann für den nächsten gar nicht funktionieren. Grob eingeteilt kann man folgende Studententypen unterscheiden, die natürlich rein von ihrer Persönlichkeit her unterschiedliche Lernstrategien brauchen:

Es gibt die verschiedensten Lerntypen. Deshalb ist es ja auch so schwierig allgemein gültige Lerntipps und -strategien zu geben. Was für einen gut ist, kann für den nächsten gar nicht funktionieren. Grob eingeteilt kann man folgende Studententypen unterscheiden, die natürlich rein von ihrer Persönlichkeit her unterschiedliche Lernstrategien brauchen:

Der strebsame Student:

Solche Studenten kennt man und sie fallen auch in der großen anonymen Masse eines Hörsaales auf. Sie haben schon vor der ersten Vorlesung die gesamte empfohlene Literatur gelesen und bringen das dadurch zum Ausdruck, dass sie ständig aufzeigen und zum Vortrag des Professors Kommentare abgeben. Ob es diesem interessiert oder nicht. In der Vorlesung fällt er weiter damit auf, dass er mehr mitschreibt als im Vortrag gesagt wird (man muss ja auch das schon gelesene gleich miteinfließen lassen). Meist sitzt er heute mit einem Laptop, weil warum daheim handgeschriebenes noch einmal abtippen? Wenn Zeit bleibt während der Vorlesung beantwortet er, Wlan an der Uni sei dank, gleich einmal ein paar Emails. Prinzipiell ist dieser Lerntyp eher alleine anzutreffen. Oder aber er gibt sich immer wieder mit den gleichen Personen ab. Neue Bekanntschaften erfordern nur unnötige Zeit. Bei Prüfungen fällt er dadurch auf, dass er fragt ob er noch Papier bekommen kann, den der Prüfungsbogen reicht ganz und gar nicht aus um die Fragen zu beantworten (man muss ja auch alles beantworten was nicht gefragt wurde....).

Der blendende Student:

Dieser Studententyp spricht immer nur davon, wie viel er für die Uni zu tun hat und deshalb noch immer nicht zum Lernen gekommen ist. Versucht durch möglichst viel Fragen an seine Kommilitonen zu einem gewissen Grundstock an Wissen zu kommen. Vor Prüfungen gibt er sich recht gelassen, da er sich sowieso auskennt und das alles ja kein Problem ist, weil die Prüfung sowieso nicht schwer ist. Hat er die Prüfung mal wieder verhaut so ist es eine a,) Ungerechtigkeit, da alles richtig beantwortet wurde, oder b.) ein Fehler des Professors, den man umgehend in der nächsten Sprechstunde korrigieren wird.

Der Zeitdruckstudent:

Sehr häufig anzutreffen an Universitäten. Lernen erst wenn es gar nicht mehr anders geht. Bevor man aber zum Lernen anfängt wird noch einmal die Wohnung gründlich sauber gemacht. Denn irgendwann muss ich ja sowieso.....also mach ich's vor dem Lernen...naja. Wenn es jetzt aber wirklich nicht mehr anders geht wird gelernt. Und wie gelernt wird. Den ganzen Tag und wenn nötig auch in der Nacht. Zwischendurch gibt es natürlich immer wieder die Beteuerungen: "Das nächste Mal werde ich früher anfangen. Dieses Mal ganz sicher....". Vor der Prüfung ist er angespannt bis zum geht nicht mehr. Vor dem Hörsaal sitzt er noch mal und schaut alles durch. Jetzt hat er das Gefühl nichts zu können und gerät schon leicht in Panik. Deshalb noch einmal die Beteuerungen: "Das nächste  Mal fange ich sicher früher zu lernen an. Jetzt ganz ganz sicher......". so einem Studenten fragt man besser nichts Inhaltliches. Das verwirrt ihn nur noch mehr und er hat noch mehr das Gefühl nichts zu können. Deshalb fängt er ja das nächste mal früher zum Lernen an.....Prüfungen schafft dieser Typ Student trotzdem meistens. Und nachdem er sehr froh darüber ist widmet er sich einmal außeruniversitären Tätigkeiten (Party, Verein, Party, eventuell Arbeit). Den bis zur nächsten Prüfung ist sowieso noch Zeit, und für die fängt er sicher früher zum Lernen an.

Der Panikstudent:

Dieser Typ Student ist immer gestresst, da er nicht weiß was er lernen soll und wo er überhaupt anfängt. Organisation ist für ihn ein Fremdwort. Verbringt die meiste Zeit damit Informationen über den Professor einzuholen und wie er die Prüfungen gestaltet. Hat er erst einmal alle Informationen gerät er erst so richtig in Panik. Den wie bitte soll man das alles lernen? Das kann doch gar nicht gut gehen. Nebenbei teilt er das auch noch allen seinen Mitstudenten mit und versucht diese auch Panisch zu machen. Gelingt ihm das, so ist er etwas mehr beruhigt. Denn nun ist er nicht mehr der einzige der das sowieso nicht schafft. Da er nicht weiß, was man alles lernen soll, lernt er einfach alles und noch ein bisschen mehr. Aber eben nicht weil er ein Streber ist, sondern weil er sich sonst wirklich nicht helfen kann. Bei der Prüfung, vor der er vor lauter Panik natürlich nicht geschlafen hat, ist er natürlich schon richtig fertig mit den Nerven. Obwohl er sehr viel gelernt hat kommt er trotzdem nur grad so durch, weil er natürlich alles etwas durcheinander bringt, weil er Angst hat das die Frage doch anders gemeint ist. Das Studium schafft dieser Student trotzdem. Auch wenn er vor seiner Abschlussprüfung nahe dem Herzinfarkt ist.....