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Große Fixkosten reduzieren
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Martin Zinkner
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By Martin Zinkner
Veröffentlicht am 12.06.09
 
Die Fixkosten machen natürlich den größten Teil des Monatsbudgets aus und man denkt, dass man diese nur schwer reduzieren kann. Aber mit etwas Überlegen und Verzichten kann auch hier viel gespart werden. Schauen wir uns einmal Beispiele an:

Die Fixkosten machen natürlich den größten Teil des Monatsbudgets aus und man denkt, dass man diese nur schwer reduzieren kann. Aber mit etwas Überlegen und Verzichten kann auch hier viel gespart werden. Schauen wir uns einmal Beispiele an:

Wohnen:

Die eigene Wohnung ist super, aber auch teuer. Alles Kosten müssen alleine gedeckt werden. Und kleine Wohnungen sind nun mal teurer als größere. In einer WG wohnt es sich sicherlich billiger. Aber man hat halt Einschränkungen in der Privatsphäre. Vergleicht einfach einmal die Kosten für eine eigene Wohnung und eine WG und schaut euch einfach mal WG´s an. Vielleicht findet ihr was Passendes. Eine andere Alternative sind natürlich Studentenwohnheime. Sicher, dass Zimmer ist klein und oftmals hat man wenig Ruhe. Aber das Wohnen ist recht günstig. Vor allem hat man keine unangenehmen Überraschungen zu erwarten bei Strom+Gas Abrechnungen. Es ist ja alles Inklusive. So kann  man diesen Kostenblock besser unter Kontrolle halten.
Auch bei der Lage der Wohnung und Ausstattung kann viel gespart werden. Muss man wirklich neben der Uni wohnen, oder macht es nichts aus wenn man mal ein paar Minuten länger hinfahren muss? In jeder Stadt gibt es Wohngebiete, wo das Wohnen relativ günstig ist. Eine weitere Frage ist, ob die Wohnung immer Top renoviert sein muss. Wenn man in einer Wohnung etwas selbst Hand anlegt, so kann man auch eine schöne Wohnung zu einem recht günstigen Preis haben.

Fahrzeug:

Ein eigenes Auto ist super, und oft das erste was man haben will wenn man 18. ist. Aber die Erhaltung sowie laufenden Kosten sind auch nicht zu verachten. Und wie oft benötigt man nun wirklich das Auto? Bei den meisten Studenten steht es 2-3 Wochen rum und dann fahren sie einmal damit nach Hause. Dann ist in einer Stadt auch noch das Problem mit den Parkplätzen. Und stellt man sich einmal falsch ab, so kann man die Abschleppgebühren bezahlen, die nicht gerade billig sind. Die Erhaltung eines eigenen Autos sollte man sich deshalb gründlich überlegen. Das Eisenbahnnetz ist nicht so schlecht ausgebaut. Und für die paar Mal, die man während des Semesters wirklich heim fährt kann man sicher etwas mehr Zeit im Kauf nehmen. Und im Zug kann man auch gleich für die nächste Prüfung lernen:)

Strom+Gas:

Der Markt ist ja liberalisiert, also grundsätzlich ist es möglich sich bei diesen Kostenblöcken auch Geld zu sparen. Im Internet findet man gute Vergleiche von den einzelnen Anbietern. Einfach etwas umschauen, dann spart man sich hier auch Geld. Und man sollte auch ein bisschen versuchen Energie zu sparen. 23 Grad im Winter sind vielleicht ganz angenehm, aber schon teuer. Das Thermostat also lieber etwas zurück drehen, sonst hat man böse Überraschungen bei der Abrechnung. Auch muss nicht die ganze Zeit jeder Raum ausgeleuchtet sein. Einfach mal Licht abschalten. Auch das spart.

Kabelfernsehen:

Schon klar, Kabelfernsehen ist nicht soooo teuer. Aber kostet halt doch. Und lenkt oft unnötig vom Studieren ab. Deshalb überlegen ob es wirklich notwendig ist. Statt am Abend alleine vorm Fernseher zu sitzen ist es vielleicht besser wenn man ab und zu einmal einen Filmabend gestaltet. So sieht man gezielt Filme, die man sowieso sehen möchte und hat gleich auch etwas Gesellschaft.

Schreibt euch einfach einmal eure ganzen Fixkosten zusammen. Ihr werdet sehen, dass diese viel Geld ausmachen. Und dann versucht euch zu überlegen wo ihr wirklich Kosten sparen könnt und auf was ihr wirklich verzichten könnt. So lange dauert das Studium nicht. Da müsste es schon möglich sein auf das eine oder andere verzichten zu können.