Wir alle sind in eine Familie hineingeboren. Die sozialen Beziehungen zu seinen Familienmitgliedern sind bei einem mehr, beim anderen weniger stark ausgeprägt. Aber durch die Familie ergeben sich die ersten Kontakte, den die Familienmitglieder haben schon lange ein eigenes, persönliches Netzwerk. Wichtig sind natürlich auch der Bildungshintergrund und die soziale Stellung sowie finanziellen Möglichkeiten der Eltern. Diese geben unser weiteres Leben entscheidend vor. Pierre Bourdieu hat es in seinen sozialen Studien wie: Die feinen Unterschiede, immer sehr schön beschrieben was der familiäre Hintergrund ausmacht. Und auch an den österreichischen statistischen Analysen ist es ablesbar: Kinder die Eltern haben mit einem sehr hohen Bildungsabschluss werden diesen selbst auch wieder erreichen. Das liegt natürlich an den Möglichkeiten und der Steuerung durch die Eltern. Wenn es den Eltern wichtig ist, dass das Kind einen Uniabschluss erreicht, so werden sie alles Mögliche machen damit das auch gelingen wird (natürlich klappt es nicht immer). Können sich die Eltern schon selbst kaum finanziell über Wasser halten, so werden sie nicht unbedingt darauf drängen dass die Kinder studieren.

Und je nachdem wie die Familie gestellt ist können sie durch ihre Kontakte den Kindern beim Karriereeinstieg helfen. Klingt natürlich unfair, ist es ja irgendwie auch, aber man kann es halt nicht ändern. Trotzdem ist die Familie immer die erste Anlaufstelle. Und man sollte über alle möglichen Verwandten versuchen irgendwelche Kontakte zu kommen. Oft hilft es: Ich kenn da jemanden der kennt jemanden.....und wie man weiß: Beim Reden kommen die Leute zusammen. Also ruhig die Verwandten anstiften sich umzuhören und zu fragen.

Ergeben sich durch die Familie nicht so viele Möglichkeiten ist es umso wichtiger in andere Netzwerke rein zu kommen und sich selbst ein Netzwerk aufzubauen. Und selbst alles erreicht zu haben ist vermutlich befriedigender als sich nur auf die Eltern zu verlassen :)