Eine Familie soll ja schon dafür da sein, dass man sich hilft und Notfalls den nötigen Rückhalt bietet. In der Vetternwirtschaft wird das ganze jedoch sehr übertrieben.

Grundsätzlich kann darunter die Besetzung von freien Stellen durch nahe Familienangehörige verstanden werden. Ob das nun jemand macht der selbst für die Personaleinstellung zuständig ist, oder ob man durch seinen Einfluss versucht einen Familienangehörigen in der oder der Firma unterzubringen. Wie man sich hier denken kann kommt das natürlich in solchen Familien vor, die sozial besser gestellt und dadurch einflussreicher sind.

Es ist an sich natürlich eine sehr unfaire Vorteilbeschaffung für jemanden, der vielleicht noch nicht einmal die nötige Qualifikation hat. Heute ist es jedoch zum Glück schon eher selten geworden, dass jemand eine Stelle bekommt, obwohl er überhaupt keine Qualifikation dafür hat. In manchen Ländern ist es aber doch noch immer üblich freie Stellen so zu besetzen.

Das Ziel sollte sicher nicht sein eine Stelle nur so zu bekommen. Einfluss und Kontakte sind ja nichts schlechtes, aber letztlich sollte doch Qualifikation zählen. Türen geöffnet zu bekommen ist das eine, aber sich rein tragen lassen sollte man nicht. Den letzten Schritt muss man (oder sollte man) selbst machen.