Studentenverbindungen
- By Martin Zinkner
- Veröffentlicht 19.06.09
- Neben dem Studium
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Studentenverbindungen haben schon eine lange Tradition an den Universitäten. Die ersten entstanden im deutschsprachigen Raum zwischen dem Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts. Oft bekannt sind heute nur die so genannten Burschenschaften. Aber es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Studentenverbindungen. Das einzige was alle gemeinsam haben ist das so genannte Conventprinzip (ist Basisdemokratisch zu sehen. Bei einem Convent sind alle Mitglieder der Verbindung gleich stimmberechtigt) und das Lebensbundprinzip (auch wenn man nicht mehr studiert ist man für die Mitglieder der Verbindung da. Das alles geschieht Generationsübergreifend). Besonders das Lebendsbundprinzip ist für die Studierenden ein wichtiger Bestandteil für ihr Netzwerk: alle Mitglieder der Studentenverbindung die schon im Berufsleben stehen können durch ihre Kontakte im Berufsleben Kontakte und Möglichkeiten für die berufliche Weiterentwicklung liefern.
Die Ziele und der Zweck ist von Studentenverbindung zu Studentenverbindung verschieden. Manche verfolgen politische Ziele, andere wieder wollen Traditionen, Ideale und Werte aufrecht erhalten.
Natürlich gibt es eine Vielzahl von sehr fragwürdigen Studentenverbindungen. Wer einer Verbindung beitreten möchte sollte sich gut und umfassend über die Ziele der Verbindung informieren und sich nicht nur rein durch die geselligen Abende mit viel Alkohol blenden lassen. Natürlich ist es eine gute Möglichkeit zu Kontakten zu kommen, da die Mitglieder eine sehr enge, generationsübergreifende Verbindung mit ihren Mitgliedern haben. Wem so eine Verbindung nicht unbedingt zusagt sollte sich andere Optionen offen halten.