Freizeitgestaltung für Studierende mit wenig Zeit
- By Martin Zinkner
- Veröffentlicht 23.06.09
- Start ins Studium
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Man kennt ja den durchschnittlichen Studierenden der niemals für irgendwas Zeit hat. Fragt man ob er/sie Zeit für einen Kaffee hat bekommt man als Antwort dass er/sie keine Zeit hat. Schreibt man eine Mail bekommt man nach 1-2 Wochen endlich einmal eine Rückantwort in der steht, dass er/sie leider immer so beschäftigt ist, dass einfach keine Zeit ist um zurück zu schreiben. Aber kann man überhaupt so beschäftigt sein? Und ist das gut?
Niemand kann normal so beschäftigt sein, dass man nicht einmal Zeit für eine halbe Stunde hat um auf einen Kaffee zu gehen. Oder das man Zeit hat um 4 Minuten zu investieren um eine Email zu beantworten. Aber es ist halt wirklich so, dass sich manche einreden keine Zeit zu haben. Warum das so ist? Weil sie irgendwie die Balance zwischen Studium/Arbeit und Freizeit nicht schaffen. Was natürlich auch auf mangelndes Selbstmanagment zurückzuführen ist.
Früher in der Schule war ja immer alles ganz einfach: Von der Früh weg in der Schule, danach heim und einmal Essen (von der Mutter zubereitet) und Hausübungen machen. Die restliche Zeit ist Freizeit. Und auch wenn man eigentlich vielmehr Zeit in der Schule verbracht hat als jetzt auf der Universität hat man trotzdem leicht das Gefühl mehr Zeit für die Freizeit gehabt zu haben.
An der Universität ist man erstmals für alles alleine zuständig: Wohnung, Essen, Wäsche, Arbeit und und und. Daneben sind die Vorlesungszeiten anders als während der Schule: Einmal am Nachmittag, einen Tag vielleicht nichts und an einem anderen Tag wieder 4 Vorlesungen und Seminar hintereinander. Wenn man da nicht gut organisiert ist und viel Selbstdisziplin hat wird man sehr schnell untergehen und mit seinem Alltag nicht mehr klar. Dann hat man nicht nur mehr keine Zeit für nichts, sondern es wird auch irgendwann das Studium darunter leiden weil man keine Freude daran hat.
Aber was tun?
Wichtig ist es sich Fixpunkte zu setzen. Natürlich hat man an der Universität teilweise sehr viel zu tun. Und viel auch zu Hause: Lernen, Seminararbeiten schreiben, Vorbereitungen. Aber warum soll man deswegen nichts mehr sonst machen?
Am Besten setzt man sich für seine Freizeitgestaltung Fixpunkte. Zum Beispiel:
2x die Woche immer am selben Tag und zur selben Zeit laufen gehen. Nimmt man sich nur generell vor 2x die Woche laufen zu gehen wird das nichts. In so einem Fall denkt man sich wieder sehr schnell: Heute mag ich nicht, kann ja auch morgen gehen.
Eine weitere Möglichkeit ist es sich einen Verein zu suchen in dessen Rahmen man was unternimmt: Musik, Sport usw. Vereine gibt es haufenweise. Und wenn man fixe Vereinstreffen hat, hat man gleich wieder seine Fixpunkte.
Man muss ja nicht gleich jeden Tag was unternehmen. Aber wenn man seine Fixpunkte hat und sich darauf freut geht auch das Lernen viel leichter voran. Nur Studium und Arbeit über ein paar Jahre wird zuwenig sein.