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Schattenseiten des Studentenlebens
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Martin Zinkner
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By Martin Zinkner
Veröffentlicht am 24.06.09
 
Das Studium ist ein ständiges auf und ab. Mal durchlebt man super Zeiten, mal weiß man nicht wie man weiter machen soll.

Das Studium ist ein ständiges auf und ab. Mal durchlebt man super Zeiten, mal weiß man nicht wie man weiter machen soll. Das hat viele Gründe. Fragen die sich viele Studenten oft stellen müssen sind:
  • Wie finanziere ich das weitere Studium?
  • Wann mache ich welche Prüfung?
  • Wo kann ich in den Ferien arbeiten?
  • Wann kann ich diese und jene Arbeit schreiben?
  • Wie bekommen ich Uni und Job unter einen Hut?
  • Was wenn ich die Prüfung verhaue?
  • Wann habe ich Zeit zum Lernen?

 Auf eines muss man sich halt auf alle Fälle als Student einstellen: Man hat die nächsten Jahre kein geregeltes Leben. Man bekommt nicht mehr einen Stundenplan von der Schule und fixe Prüfungstermine. Vieles muss ich selbst organisieren und auch planen. Dazu gehört ein hohes Maß an Selbstverantwortung. Bekommt man das alles nicht mehr so leicht unter einen Hut so können sich sehr leicht "Burnout" Symptome einstellen. Dieses macht sich unterschiedlich bemerkbar:
  • Erschöpfungsgefühl (körperlich und geistig)
  • Schlafstörungen
  • Magenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Niedergeschlagenheit
  • Panikanfälle
  • Angst vor dem Versagen
  • Schuldgefühle

Diese Symptome müssen nicht alle auf einmal kommen und es muss auch nicht so sein dass sich die Symptome von einem Tag auf den anderen einstellen. Aber man sollte wachsam bleiben. Fühlt man sich zunehmend erschöpft, kann sich nur schwer konzentrieren und kommt mit allem nur noch schwer zusammen, so ist es sehr wahrscheinlich, dass sich ein "Burnout" ankündigt.

Wie das Wort schon sagt fühlt man sich dabei ausgebrannt und weiß nicht mehr weiter. Fühlt man erste Anzeichen so ist es wichtig einen Ausgleich zu finden: weniger lernen, weniger arbeiten dafür einem geliebten Hobby nachgehen und einfach mal abschalten versuchen: ein Buch lesen, Musik hören, in die Natur gehen usw. Natürlich ist das oft leichter gesagt als getan, aber Uni und Arbeit ist nicht alles. Vor allem ist es das nicht wert sich fertig zu machen.

Hat man das Gefühl alleine gar nicht mehr zusammen zu kommen, so ist es unbedingt notwendig sich professionelle Hilfe zu suchen. Auch im Rahmen der ÖH werden Beratungsstellen angeboten an die du dich wenden solltest.

Das alles soll jetzt natürlich nicht abschreckend sein, aber man muss sich doch bewusst sein, dass das Studium auch seine Schattenseiten haben kann. Es ist nicht immer nur Party und schönes Leben, sondern kann uns auch unsere Grenzen aufzeigen. Und diese Grenzen müssen wir auch lernen zu akzeptieren.