Zwei Wochen lang waren auch heuer wieder die Universität Wien, die TU Wien, die Medizinische Universität Wien sowie die Universität für Bodenkultur in Kinderhand. Schon zum siebten Mal fand die "Kinderuni" statt. Den gesamt 3929 Kindern wurden von 500 Lehrende gezeigt, dass nicht alles was Wissenschaft ist, trocken und langweilig sein muss. So konnten eigene Radiosendungen gemacht werden, es wurden Roboter programmiert oder man begab sich auf eine Zeitreise nach Rom oder Ägypten.

Gesamt wurden 411 Lehrveranstaltungen durchgeführt, in denen die Lehrenden die oft schwierigen Fragen der wissbegierigen Kindern  zu beantworten versuchten. Den Kindern machte das großen Spaß, da ihnen im Gegensatz zur Schule viele Experimente gezeigt wurden, oder sie auch selber Experimente durchführen durften.

Auch Bildungsstadtrat Oxonitsch und Verkehrsministerin Bures ließen es sich nehmen der Kinderuni einen  Besuch abzustatten. Wissenschaftsminister Hahn führte sogar einen Workshop durch, in dem es um die Frage ging, was den PolitikerInnen eigentlich machen.

In diesen beiden Wochen wimmelte es an den Universitäten nur so von Kindern in heuer lila gehaltenen Kinderuni-T-shirts. Abgeschlossen wurde die Kinderuni mit einer Sponsionsfeier im großen Festsaal der Universität Wien, wo die kleinen Nachwuchsforscher ein Diplom mit dem Titel "Magister universitatis iuvenum" erhielten. Auch im nächsten Jahr soll die  Kinderuni wieder stattfinden und viele der Lehrenden möchten auch dann wieder dabei sein, da es auch ihnen sehr großen Spaß gemacht hat.