Frankreich ist ein sehr beliebtes Urlaubsland und kann auf seinem Staatsgebiet zwischen der Normandie bis zur Côte d'Azur mit den unterschiedlichsten Landschaften, von riesigen Ebenen bis zu den Alpen mit dem höchsten Berg Europas, aufwarten. Aber auch kulturell und kulinarisch kann aufbieten. Wer einmal in Paris ist muss natürlich im Louvre die Mona Lisa ansehen. Und auch wenn es nicht einem jeden wirklich schmeckt, so muss man das französische Nationalgetränk Pastis zumindest einmal versuchen. Wem es nicht schmeckt kann ja noch immer den Bordeauxwein trinken.

Aber Frankreich ist natürlich auch als Universitätsland für ein Auslandsstudium sehr beliebt. Französisch ist natürlich noch immer eine sehr wichtige Weltsprache. Und wo lernt man Französisch schon besser als  in Frankreich?

Die einfachste Variante in Frankreich zu studieren ist, nachdem ja Frankreich EU-Mitglied ist und am Erasmusprogramm teilnimmt, natürlich ein oder zwei Erasmussemester zu machen. Die österreichischen Universitäten sind darüber mit den französischen Universitäten sehr gut vernetzt. In dem Fall kann man sich sehr schnell und einfach mit dem Erasmuskoordinator seines Instituts beraten.

Aber es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass man überhaupt in Frankreich studieren und sich niederlassen möchte.  Hier gibt es einige Dinge zu beachten:

  • Natürlich benötigt man einmal ein Reifeprüfungszeugnis.
  • Bewerbungen sind in der Regel an die jeweilige Universität zu richten. Das gilt nicht für den Großraum Paris und den Studienrichtungen Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie. Hier sind die französischen Botschaften oder Kulturinstitute zuständig. Für die Bewerbung benötigt man in der Regel aus einem Anschreiben, übersetzte Geburtsurkunde, übersetzte und beglaubigte Kopien von schon erreichten Abschlüssen.

Wichtig: in Frankreich muss man auch einen Nachweis darüber liefern, dass man Französisch ausreichend beherrscht. Das kann mittels Zeugnissen oder Kursen erfolgen. Oder man nimmt an einem anerkannten Sprachtest teil.

Zu den Studienkosten kann gesagt werden, dass  es je nach Universität unterschiedliche Studiengebühren gibt.  Es fallen auch noch Gebühren an. Das können sein: Immatrikulationskosten, Bearbeitungsgebühren, Prüfungsgebühren usw. Das ist je nach Universität unterschiedlich.

Aufenthalt: EU-Bürger, die sich länger in Frankreich aufhalten wollen, können das recht einfach machen. Zu beachten ist nur, dass man, wenn man sich länger als 3 Monate aufhalten möchte, beim zuständigen Polizeikommissariat oder Rathaus eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen muss.

Krankenversicherung: Entweder man versichert sich bei der studentischen Sozialversicherung Frankreichs, oder man erbringt einen Nachweis über eine andere Krankenversicherung. Ohne Krankenversicherung kann man sich nicht einschreiben!

In Frankreich gibt es eine Fülle von Universitäten. Hier kann die Wahl natürlich sehr schwer fallen. Hier findet ihr eine Liste der französischen Universitäten: