Am 30.11 ist die Inskriptionsfrist an den österreichischen Universitäten zu Ende gegangen. Damit ist nun offiziell klar, wie viel Studierende es mit dem Wintersemester 2009/10 an den österreichischen Universitäten gibt. Mit 27.11. waren es laut Wissenschaftsministerium rund 267.000. Damit sind um 11% mehr Studierende an Österreichs Universitäten als nach dem Ende der Inskriptionsfrist im letzten Jahr. Der Endstand mit dem gestrigen Datum dürfte wohl so um die 270.000 liegen.
Mit dieser Zahl an Studierenden hat Österreich einen neuen Rekord aufgestellt. Denn bisherigen Höchststand mit rund 242.600 Personen gab es im Wintersemester 2000/01, also unmittelbar vor der Einführung der Studiengebühren.
Der Zuwachs in Prozent verteilt sich folgendermaßen:
Ein Minus bei den Studierenden verzeichnen u.a. die drei Medizinuniversitäten (-3% bis -10%) sowie die Donau-Universität Krems (-7%) und mehrere Kunstuniversitäten.
Die größte Universität des Landes ist und bleibt damit die Universität Wien. In absoluten Zahlen dürften in diesem Wintersemester rund 82.000 Personen an ihr studieren.
Als Ursache werden von den Experten mehrere Gründe genannt:
Die Zahl der Studienanfänger an den Universitäten beträgt übrigens rund 50.500. Im letzten Jahr waren es zum Vergleich nicht ganz 44.000 Anfänger.
Mit rund 270.000 Studierenden an den Universitäten ist zwar zweifellos ein Rekord erreicht worden, von den prognostizierten 300.000 blieb man damit aber auch noch weit entfernt.