Was tun bei einer Katastrophe im Ausland?
- By Martin Zinkner
- Veröffentlicht 18.01.10
- Leben
-
Bewertung:
Unbewertet
Manche Katastrophen kündigen sich schon länger an. Um kein unnötiges Risiko einzugehen sollte man schon vor der Reise möglichst viele Informationen über sein geplantes Urlaubsland einholen. Besonders die Homepage des Bundesministeriums für Europäische und internationale Angelegenheiten (Außenministerium) hilft hier sehr gut weiter.
Das Außenministerium sammelt Informationen über mögliche Krisenherde und sich anzukündigenden Katastrophen und stellt diese auf der Homepage des Ministeriums zu Verfügung. Es wird genau beschrieben welche Gefahren lauern können und auch regional werden die möglichen Gefahren eingegrenzt. In manchen Fällen (besonders bei bewaffneten Konflikten) werden Reisewarnungen ausgesprochen. Ist das der Fall so sollte auf eine Reise in dieses Land verzichtet werden. Hat man schon den Urlaub gebucht und es wird vor Antritt des Urlaubs eine Reisewarnung ausgesprochen, so muss der Reiseveranstalter die Reise gratis umbuchen lassen. Kommt es während des Aufenthaltes zu einer Katastrophe jeglicher Art so soll man auf alle Fälle so schnell wie möglich die jeweilige österreichische Vertretungsbehörde informieren. Diese ist auf Informationen über den Verbleib ihrer Staatsbürger im Katastrophenfall angewiesen.
Gibt es im jeweiligen Land keine österreichische Vertretungsbehörde kann man sich auch an eine Vertretungsbehörde eines EU Mitgliedslandes wenden oder man informiert direkt das Außenministerium in Österreich. Hat man das gemacht ist es auch wichtig, wenn möglich, seine Angehörigen in Österreich zu informieren. Außerdem ist es wichtig ständig am Laufenden zu bleiben wie die örtlichen Behörden weiter vorgehen (Evakuierungen usw).