Das Studium der Humanmedizin dient der Ausbildung zum künftigen Berufs eines Arztes/Ärztin in allen möglichen Fachrichtungen. In Österreich kann eine solche Ausbildung an drei öffentlichen und einer privaten Medizinischen Universitäten absolviert werden. Sowohl der theoretischen wie auch der praktischen Ausbildung wird hier ein breiter Raum gewidmet. Gelehrt wird alles was für den zukünftigen Berufswunsch notwendig sein kann. Anfänglich sind das Grundlagen in Anatomie, Chemie, Physik, Physiologie, Psychosoziale Medizin, Biochemie, Zellbiologie, Histologie, Genetik und noch vieles mehr. In einer nächsten Ausbildungsstufe wird schon vielmehr auf die Themen des Arztberufs eingegangen. Deshalb werden hier Fächer wie Allgemeinmedizin, Dermatologie, Augenheilkunde, Psychatrie, Pathologie usw. unterrichtet. Grob gesagt wird einer jeden Fachrichtung, in die sich die AbsolventInnen später spezialisieren können gelehrt. Parallel zur Ausbildung müssen während der vorlesungsfreien Zeit auch Praktika absolviert werden. Diese werden Famulaturen genannt.
Generell kann gesagt werden, dass das gesamte Studium sehr Zeit- und Arbeitsintensiv ist. Auch die Praktika selbst. Trotzdem gibt es einen sehr großen Zulauf. Weil in Österreich nicht genügend Ausbildungskapazitäten bestehen um alle Interessierten auszubilden, gibt es seit einigen Jahren ein Auswahlverfahren dem sich die BewerberInnen stellen müssen. Über den Ablauf dieses Verfahrens informieren die einzelnen Universitäten auf ihrer Homepage. AbsovlentInnen eines Humanmedizinstudiums besitzen die intellektuellen und sozialen Kompetenzen um im Arztberuf zu bestehen. Aufgrund der raschen Entwicklung von Methoden und Erkenntnissen im Bereich der Medizin sind laufende Schulungen und Weiterbildungen unerlässlich.
Universitäten:
- Medizinische Universität Graz
- Medizinische Universität Innsbruck
- Medizinische Universität Wien
- Paracelsus Medizin Salzburg (Privat)