Wer einen FH-Masterstudiengang oder einen FH-Diplomstudiengang abgeschlossen hat, ist auch dazu berechtigt ein Doktoratsstudium zu absolvieren. Wie das genau funktioniert und was dabei zu beachten ist erklären wir in diesem Artikel.

Wo kann ich das Doktoratsstudium machen?

Auch wenn es schon länger Bestrebungen dahin gibt, ist es Fachhochschulen derzeit noch nicht erlaubt auch Doktoratsstudiengänge anzubieten. Mit dem Fachhochschulabschluss steht es jedoch frei ein facheinschlägiges Doktoratsstudium an einer Universität zu absolvieren.

Wie lange dauert das Doktoratsstudium?

Das hängt ganz davon ab wie lange das FH Studium gedauert hat. War die Studiendauer kürzer als ein vergleichbares facheinschlägiges Master- oder Diplomstudium an einer Universität, so verlängert sich das Doktoratsstudium um die Differenz. Ansonsten dauert es gleich lange wie für Universitätsabsolventen.

Welche Doktoratsstudien kommen in Betracht?

Das hängt ganz vom absolvierten FH Studium ab. Prinzipiell ist die Voraussetzung, dass es facheinschlägig sein muss. Das heißt, wer ein elektrotechnisches FH Studium absolviert hat wird bspw. ein Doktoratsstudium der Elektrotechnik absolvieren können. Welche Doktoratsstudien für welchen FH-Studiengang genau in Betracht kommen wird vom Fachhochschulrat genau per Verordnung festgelegt. In dieser Verordnung werden auch jene Lehrveranstaltungen und Prüfungen festgelegt, welche die angehenden Doktoratsstudierenden ergänzend zu absolvieren haben. Sie haben sich an der fachspezifischen Anforderung der geplanten Dissertation zu orientieren.