Strukturelle Daten zu den Fachhochschulen in Österreich
- By Martin Zinkner
- Veröffentlicht 17.03.10
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Die Geburtsstunde der Fachhochschulen war in Österreich der 1.10.1993. Mit diesem Tag trat das Fachhochschul-Studiengesetz in Kraft. Die ersten zehn Studiengänge wurde mit dem Studienjahr 1994/95 angeboten. Seit dem ersten Studienjahr hat sich der Fachhochschulsektor sehr gut entwickelt. Die folgenden vom Fachhochschulrat veröffentlichten Zahlen geben derzeitige Situation des Fachhochschulsektors wieder:
Derzeit gibt es 20 Fachhochschulerhalter in Österreich. Diese verteilen sich folgendermaßen auf die Bundesländer:
Burgenland: 1
Kärnten: 1
Niederösterreich: 4
Oberösterreich: 1
Salzburg: 1
Steiermark: 2
Tirol: 3
Vorarlberg: 1
Wien: 6
Angebotene Studiengänge im Studienjahr 2009/10:
Derzeit werden österreichweit 315 Studiengänge angeboten. Diese haben insgesamt rund 36.000 Studienplätze. Für Anfänger alleine stehen rund 14.000 Studienplätze zur Verfügung. Von den 315 Studiengängen sind 187 FH-Bachelorstudiengänge, 124 FH-Masterstudiengänge und nur noch 4 sind Diplomstudiengänge. Fast die Hälfte (genau sind es 146) aller Studiengänge ist berufsbegleitend organisiert.
Der Großteil der Studiengänge liegt im Bereich der Technik und Ingenieurwissenschaft (146 Studiengänge) dicht gefolgt von Wirtschaftswissenschaftlichen Studien (112). Wenig Studiengänge liegen im Bereich der Gestaltung und Kunst (8), Naturwissenschaft(6) sowie Militär- und Sicherheitswissenschaft (3).