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E-Learning an österreichischen Hochschulen immer beliebter

Eine umfassende Studie zum Einsatz von elektronischen Lernmaterialien des Vereins Forum neue Medien hat nun erstmals festgestellt, dass die Möglichkeit des elektronischen Lernens an Unis und FHs immer häufiger zum Einsatz kommt.

Die Studie wurde in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft erstellt und kam zu dem Ergebnis, dass alle befragten tertiären Einrichtungen bereits E-Learning nutzen. Schwankungen wurden allerdings in der Intensität als auch beim Angebot festgestellt. Diese Entwicklung wurde von den Untersuchenden als durchweg positiv eingestuft, da sie den Kreis der potentiellen Studenten erweitert und vor allem Berufstätige und Personen mit Familien entlastet, so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterleher.

Insgesamt wurden Daten von 49 verschiedenen Hochschulen erhoben, von welchen keine einzige angab, komplett auf E-Learning zu verzichten. Insgesamt 8 Unis und FHS haben aktuell sogar sogenannte Massive Open Online Courses im Angebot; 14 befragte Hochschule verfügen außerdem über eine dezidierte E-Learning Strategie. Als größte Herausforderung im Kontext E-Learning gaben die meisten Befragten überraschenderweise allerdings nicht die technische Infrastruktur, sondern ausreichende Personalressourcen an.

Die Studie ist im deutschsprachigen Raum bisher einzigartig und zeigt eine positive Entwicklung von E-Learning an österreichischen Hochschulen auf. Martin Ebner, Präsident des Vereins Forum neuen Medien, betonte, dass die erhobenen Daten einen Meilenstein auf dem Weg zur digitalen Hochschule darstellen. Diese könne in Österreich allerdings nur dann umgesetzt werden, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Basis dafür seien seiner Meinung nach vor allem hochschulweite strategische Maßnahmen, welche von den Leitungsebenen initiiert werden müssten.

Die komplette Pressemitteilung sowie die Studie selbst können alle Interessierten auf der Homepage des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft abrufen.