Studentenrabatte – So schonst du deinen Geldbeutel im Studium

Das Leben als Student ist teuer. Und von Studienbeihilfe, Stipendium und Nebenjob allein wird man nicht reich. Im Gegenteil, vom großen Reichtum können die meisten Studenten nur träumen. Doch kleine Hoffnungsschimmer sind in Sicht: Studentenrabatte!

Als Student kann man finanziell keine großen Sprünge machen. Klar, könnte man meinen, dass das zum Studentenleben einfach dazu gehört. Doch ein ständig leeres Sparschwein macht auf Dauer unglücklich. Studentenrabatte lautet hier das Zauberwort. Du musst nicht immer verzichten, sondern einfach clever sein und am richtigen Ende sparen.

Viele Unternehmen geben auf ihre Produkte Studentenrabatte. Das betrifft nicht nur teure Anschaffungen wie Notebooks oder Drucker, sondern auch Eintritte ins Museum, Essen und Getränke. Auch Banken und Krankenversicherungen geben Studenten häufig Rabatt. Du musst nur fragen – denn fragen kostet bekanntlich nichts.

Studentenrabatte:
So sparst du bares Geld

Studentenrabatte bei Notebooks, Drucker, Software

Ohne Computer kannst du nicht studieren. E-Mails vom Seminar abrufen, Recherche im Internet und Schreiben von Hausarbeiten, dafür brauchst du einen PC, am besten einen Laptopn, den du auch mal mit in die Uni nehmen kannst. Hinzu kommt, dass einige Studiengänge die Anschaffung bestimmter Softwareprogramme voraussetzen. Wer sich die Zeit nimmt, Preise vergleicht, Anfragen stellt und sich erkundigt, ob ein Unternehmen Studentenrabatte auf die angebotenen Produkte gibt, kann eine Menge Geld sparen.

Für Softwareprogramme wie Photoshop und InDesign gibt es spezielle Lizenzen für Studenten. Und: Sogar die ganz großen Softwareunternehmen wie Microsoft und Apple geben auf ihre Produkte Rabatte für Studenten. Gerade zu Beginn des Semesters lohnt es sich, die Webseiten der Unternehmen zu durchstöbern und nach Studentenrabatten zu suchen.

Studentenrabatte bei Telefon, SMS und Internet

Als Student bekommst du auf die meisten Mobilfunkverträge einen Rabatt. Neben einer reduzierten Grundgebühr sind oft noch Frei-SMS oder Freiminuten im Studententarif inbegriffen. Du kannst dich direkt bei deinem eigenen Anbieter erkundigen oder frag doch mal deine Freunde, wo sie ihren Vertrag abgeschlossen haben.

Gleiches gilt auch für Festnetz- und Internetanschlüsse. Bei vielen Anbietern hast du Glück und bekommst einen Studentenrabatt. Allerdings kommen die Unternehmen nicht von allein auf dich zu. Hier musst du selbst aktiv werden und beim Anbieter nachfragen.

Bücher

Fachbücher sind teuer! Und leider sind Studentenrabatte aufgrund der Buchpreisbindung illegal. Aber häufig werden in Büchereien gebrauchte Bücher oder Mängelexemplare angeboten, die dann im Preis deutlich günstiger sind. Auch Online-Shops und Tauschbörsen wie zum Beispiel www.zweitbuch.org bieten gebrauchte Bücher zu reduzierten Preisen an.

Zeitungs-Abos

Natürlich könntest du als fleißiger Student auch in deiner Freizeit noch die Nase in die Bücher stecken, doch von Zeit zu Zeit ist es ganz schön, sich vom Unileben abzulenken. Dabei ist es vollkommen egal, ob du dich für Mode oder schnelle Autos interessierst. Viele Verlage geben auf Abos von Magazinen, Zeitungen und Zeitschriften einen Studentenrabatt von bis zu 50 %. Auf www.studenten-presse.com findest du so ziemlich jedes Magazin und jede Zeitung und kannst ganz schnell herausfinden, ob es deinen Lieblingstitel günstiger gibt.

Krankenversicherung

In Österreich herrscht für Studenten eine Krankenversicherungspflicht. Wer Glück hat, ist noch über seine Eltern pflichtversichert. Wen das leider nicht mehr betrifft, muss sich eigenständig versichern. Krankenversicherungen stellen für Studenten günstige Tarife zur Verfügung, die dich im Monat wenig kosten. Würdest du diesen Studentenrabatt nicht in Anspruch nehmen, musst du schnell ein paar hundert Euro pro Monat für die Krankenversicherung einplanen.

Bankkonto ohne Gebühren

Endlich auf eigenen Füßen stehen – das ist das erklärte Ziel vieler Studenten. Hierzu zählt sicher auch finanzielle Unabhängigkeit und das eigene Bankkonto. Doch ein Girokonto kostet Kontoführungsgebühren, die Kreditkarte wird zusätzlich mit einem Jahresbeitrag belastet und bei manchen Banken kostet sogar jede Online-Überweisung ein paar Cent.

Es wird Zeit, einen Termin mit deinem Bankberater zu vereinbaren, um dich nach speziellen Vergünstigungen für Studenten zu erkundigen. Es lohnt sich auch bei anderen Banken nachzufragen, um sich ein Vergleichsangebot geben zu lassen. So erkennst du auf den ersten Blick, wo sich wirklich noch ein paar Euro pro Jahr sparen lassen.

Verreisen

Endlich mal rauskommen, die beste Freundin wieder besuchen oder sich von Mama das Lieblingsessen kochen lassen – das wäre zu schön, um wahr zu sein, denn leider fehlt dir das Geld für das Zugticket oder den Flug in die alte Heimat. Wie gut, dass heute alles geteilt wird: Autos genauso wie Bahntickets. Anstatt dir ein teures Zugticket allein zu kaufen, wäre es eine Überlegung wert, ein Gruppenticket zu lösen und via Internet interessierte Mitfahrer zu suchen. So wird das Ticket nicht nur günstiger, du lernst gleichzeitig auch neue Leute kennen. Auch eine Mitfahrgelegenheit ist immer eine günstige Alternative, von A nach B zu kommen, ohne dabei das restliche Ersparte aufzubrauchen.

Museum, Kino und Co.

Ausflüge müssen nicht teuer sein. Museen, Theater, Zoos und Freizeitparks bieten in den meisten Fällen einen Studentenrabatt auf den Eintritt. Wenn du Glück hast, gibt es sogar einen Tag, an dem der Eintritt komplett frei ist.

Essen & Trinken

Rabatte gibt es im Supermarkt leider nicht, aber es gibt zahlreiche Möglichkeiten beim Essen zu sparen. Das fängt schon beim Einkaufen an. Wer sich schon vor dem Einkauf Gedanken macht, was er wirklich braucht und sich dann eine Einkaufsliste schreibt, neigt im Supermarkt seltener dazu, unkontrolliert Dinge in den Einkaufskorb zu legen. Discounter sind billiger als andere Supermärkte und die Ware ist dort nicht schlechter oder mangelhaft.

Nudeln, Nudeln, Nudeln – die italienischen Teigwaren sind bei Studenten sehr beliebt, schnell zubereitet und schmecken lecker. Doch sieben Tage die Woche Nudeln? Wer die Abwechslung beim Essen liebt, sollte die Rezeptdatenbanken im Internet nach kostengünstigen Gerichten durchstöbern oder zu einem Studentenkochbuch greifen. Beides bietet zahlreiche Gerichte zum kleinen Preis, die schmackhaft und schnell zubereitet sind.

Keine Lust auf Selberkochen? Vor allem zur Mittagszeit bieten Kneipen und Restaurants, besonders in Studentenvierteln, Gerichte oder Menüs zum kleinen Preis an. Alternativ bieten die Uni-Mensen eine große Auswahl an Gerichten an, die auf das Budget der Studenten zugeschnitten sind.

Und auf das Feierabendbier oder den Cocktail musst du am Abend auch nicht immer verzichten, denn was wäre eine richtige Studentenkneipe ohne Happy Hour?!

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