Studienabschlüsse in Österreich: Bachelor, Master und Co.

Welche Studienabschlüsse kann man in Österreich erwerben? Hier findest du die Antworten und außerdem wertvolle Infos zum Bologna-Prozess.

Auch Österreich hat sich dem sogenannten Bologna-Prozess angeschlossen und seine Studienabschlüsse auf den dreigliedrigen Aufbau "Bachelor - Master - Doktor/PhD" umgestellt, um sich dem internationalen Hochschulsystem anzupassen. Daneben gibt es weiterhin Diplomstudien, die nicht mit dem Bachelor oder Master abschließen, weil sie noch nicht umgestellt wurden.

Die neuen Studienabschlüsse Bachelor, Master und Doktor/PhD bauen immer aufeinander auf. Nur wer einen Bachelor erlangt hat, kann danach mit einem Master beginnen. Und den PhD wiederum, der zum Doktortitel führt, kann man nur mit einem entsprechenden qualifizierenden Master absolvieren.

Die Abschlüsse im Detail

Bachelor

Studentin mit Gedankenblasen

Der erste akademische Studienabschluss, den man erreichen kann.

Der Bachelor-Abschluss

Master

Frau überlegt mit Gedankenblasen

Auf den Bachelor noch einen draufsetzen: Mit einem weiterführenden Master.

Der Master-Abschluss

PhD & Doktor

Absolventin benutzt Zeugnis als Fernrohr

Ein Doktorgrad ist die höchste akademische Auszeichnung, die man erlangen kann.  

PhD- & Doktor-Studium

Diplom

Student vor imaginärer Treppe zum Erfolg

Lange Zeit eines der gängigsten Studien und auch heute noch beliebt – das Diplom.

Das Diplom-Studium

Magister

grübelnder Absolvent vor einer Tafel

Auch nach der Bologna-Reform immer noch ein beliebter Studienabschluss – der Magister.

Das Magister-Studium

Kurz erklärt: Der Bologna-Prozess

Im Jahr 1999 haben sich in der italienischen Stadt Bologna 29 europäische Bildungsminister auf die Schaffung eines einheitlichen Hochschulraumes geeignet. Mittlerweile sind es sogar schon über 45 Staaten sowie die EU-Kommission und acht weitere Organisationen im Hochschulbereich, die an der Umsetzung mitwirken.

Der Bologna-Prozess bzw. die Bologna-Reform hat vor allem drei Ziele:

1. Förderung von Mobilität: Die Studierenden sollen einfacher ein Studium in verschiedenen Ländern absolvieren können und es soll leichter möglich sein, nach dem Bachelor in Österreich zum Beispiel einen Master in Deutschland anzufangen.

2. Förderung von internationaler Wettbewerbsfähigkeit: Dazu gehört ein System leicht miteinander vergleichbarer und international anerkannter Studienabschlüsse (Bachelor und Master) sowie die Einführung eines Leistungspunktesystems (ECTS).

3. Förderung der Beschäftigungsfähigkeit: Junge Leute sollen nicht mehr so lange studieren, sondern schon nach drei Jahren mit dem Bachelor in den Arbeitsmarkt einsteigen können.

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