Beispiel Literaturverzeichnis

Das Studentenleben hat noch nicht mal richtig begonnen, das jagt bereits ein wissenschaftlicher Fachbegriff den Nächsten. Wir haben alle unbekannten Ausdrücke zum Thema Studium für dich gesammelt und liefern dir die passende Erklärung gleich mit dazu. Hier: Wie sieht ein Beispiel für ein Literaturverzeichnis von Monographien und Büchern aus?

Hauer, Wolfgang (2006): Der Ortstafelstreit. Zum Verhältnis von Rechtsstaat und Demokratie. Wien: Linde.

Wichtig ist, dass der gesamte Name, die Jahreszahl, der Titel des Buches mit Untertitel sowie Verlagsort und Verlag angegeben sind. Dadurch ist das Buch eindeutig einzuordnen und kann von jeder Person gefunden werden. Titel und Untertitel sollte durch einen Punkt getrennt werden.

Hat das Buch schon mehrere Auflagen, so muss auch das angegeben werden. So zum Beispiel:

Pohl, Heinz-Dieter (2007): Kleines Kärntner Wörterbuch. Klagenfurt: Verlag Johannes Heyn. 2. Auflage.

Grund dafür ist, dass bei einer Neuauflage die Seitenzahl verändert sein kann. Das heißt, möchte jemand ein Zitat von dir nachprüfen, kann es passieren, dass die Angabe nicht gefunden werden kann. Bei Klassikern, die schon sehr alt sind, empfiehlt es sich auch anzugeben, wann die erste Auflage war. Beispielsweise sollte man bei Karl Marx: Das Kapital. nicht nur 2006 als Erscheinungsdatum angeben, wenn man eine Ausgabe aus dem Jahr hat, sondern auch das Jahr der Erstauflage (das war 1867).

Hat ein Buch mehrere Autoren, so sollte man bei bis zu drei Autoren alle im Zitat nennen. So wie hier:

Elste, Alfred und Michaek Koschat und Paul Strohmaier (2007): Opfer, Täter, Denunzianten. „Partisanenjustiz“ am Beispiel der Verschleppungen in Kärnten und der Steiermark im Mai/Juni 1945: Recht oder Rache?. Klagenfurt: Mohorjeva Hermagoras. Sortiert werden sollte das Buch wieder nach dem ersten Autor werden.

Hat das Buch mehrere Autoren, so wird das Buch folgendermaßen zitiert:

Malle, Augustin, u.a. (2004): Vermögensentzug, Rückstellung und Entschädigung am Beispiel von Angehörigen der slowenischen Minderheit, ihrer Verbände und Organisationen. Wien: R. Oldenbourg Verlag Ges.m.b.H.

Hat ein Buch mehrere Verlagsorte, so sollen auch bis zu vier Verlagsorte genannt werden. Bei mehreren Verlagsorten wieder nur der erste Ort mit dem Zusatz u.a.:

Suppan, Arnold (1983): Die österreichischen Volksgruppen. Tendenzen ihrer gesellschaftlichen Entwicklung im 20. Jahrhundert. München/Wien: Oldenburg.

Verwendet man eine Diplomarbeit oder Dissertation, so hat man keinen Verlag, den man angeben kann. Hier muss der Zusatz Diplomarbeit oder Dissertation erfolgen. So wie bei diesem Beispiel:

Zinkner, Martin (2009): Analyse des Kärntner Ortstafelkonfliktes. Akteure, Gesetze und Möglichkeiten. Universität Wien: Diplomarbeit.

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