Biochemie Studium

Du kannst von Biologie und Chemie nicht genug bekommen? Beste Voraussetzungen für ein Biochemie Studium, denn hier geht es um nichts anderes! Erfahre hier, welche Themen dich konkret erwarten und an welchen Universitäten du Biochemie studieren kannst.

Die Biochemie, oft auch Biologische Chemie genannt, behandelt das Zusammenwirken biologischer und chemischer Prozesse in Lebewesen. Im Fokus des Biochemie Studiums stehen also Themen wie Molekularbiologie, Zellbiologie, Strukturbiologie, Medizinische Biologie oder Enzymologie.

Das sagt dir alles nichts? Kein Problem, die Grundlagen dazu erlernst du in einem passenden Bachelor. Allerdings: Biochemie ist ein typisches Masterstudium, das von Absolventen von Molekularbiologie-, Technische Biologie- oder anderen Biologie- und Chemie-Studiengängen gewählt wird.

Insgesamt ist das Studium sehr interdisziplinär ausgerichtet – die Biochemie ist eben sehr vielfältig und hat Schnittstellen zu einigen Nachbardisziplinen. Ziel des Studiums ist die Vorbereitung der Studierenden auf eine Tätigkeit in der Forschung oder in der pharmazeutischen Industrie.

Das Biochemie Studium ist ein typisches Universitätsstudium, sprich forschungsintensiv, und wird an fast allen großen Unis des Landes angeboten. Das heißt aber nicht, dass die Praxis hier zu kurz kommt! Neben Vorlesungen und Seminaren sind Experimente und Analysen im Labor fester Bestandteil des Studiums.

Das Biochemie Studium im Überblick

Voraussetzungen

Folgende Voraussetzungen musst du für das Biochemie Studium mitbringen:

Bachelor

  • Allgemeine Hochschulreife, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigung
  • Bestehen des Auswahlverfahrens

Master

  • erster akademischer Studienabschluss in Biochemie Molekularbiologie oder einem ähnlichen Fach, z.B. Biologie, Molekulare Wissenschaften oder Biomedizinische Analytik

Persönliche Voraussetzungen

Ein Biochemie Studium ist nur dann was für dich, wenn du richtig großes Interesse an Naturwissenschaften hast, vor allem natürlich an Biologie und Chemie. Hier heißt es pauken, experimentieren, dokumentieren und auswerten. Du brauchst also eine ordentliche Portion Forschungsneugierde, Durchhaltevermögen beim Auswerten komplexer Daten sowie Ruhe und Verantwortungsbewusstsein (gerade in der Laborarbeit).

Studieninhalte

In Vorlesungen, Übungen, Seminaren und Laborübungen eignest du dir ein umfassendes Wissen an biochemischem Wissen an.

Typische Fächer sind:

  • Molekularbiologie
  • Zellbiologie
  • Biochemische Analytik
  • Biomedizin
  • Mathematik für Biochemikanten
  • Genetik und Chromosomenbiologie
  • Molekülspektroskpie
  • Arbeits- und Analysetechniken der Biochemie

Während des Studiums sind neben den Pflichtfächern eigene Schwerpunkte wählbar. Diese unterscheiden sich je nach Universität.

Typische Spezialsierungen sind:

  • Advanced Chemistry/Biochemistry
  • Molekulare Biomedizin
  • Zellbiologie und Bioanalytik
  • Enzymologie und Strukturbiologie
  • Lebensmittelchemie

Alle Inhalte lernst du nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Labor. Forschungsarbeiten und Experimente, angelegt als Projektarbeiten, sind vom ersten Semester an in das Studium integriert. Dabei hast du die Chance mit neusten Technologien zu arbeiten.

Dauer & Verlauf

Bachelor

  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Unterrichtssprache: Deutsch, aber es gibt auch ein englischsprachiges Angebot

Master

  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Abschluss: Master of Science (M.Sc.)
  • Unterrichtssprache: Deutsch, aber es gibt auch ein englischsprachiges Angebot

Karriere

Biochemisches Wissen wird überall da gebraucht, wo die Biologie oder Chemie eine große Rolle spielt, zum Beispiel in der

  • Pharmazie,
  • Lebensmitteltechnologie und -analytik,
  • Agrartechnologie und Agrarwissenschaft,
  • Kosmetikindustrie,
  • Biomedizin,
  • Medizinischen Diagnostik,
  • Behörden oder
  • Forschung.

Was machen Biochemikanten hier? Nun, sie sind in der Produktion von Stoffen zuständig, betreiben Qualitätskontrollen oder analysieren Proben. Je nach Arbeitgeber können sie an der Entwicklung eines Medikaments mitwirken, Blutproben hinsichtlich Krankheiten analysieren, ein Duschgel oder anderes kosmetisches Produkt verbessern oder einfach nur forschen.

Jobchancen ergeben sich also sowohl im universitären, industriellen und öffentlichen Bereich. Die Chance auf eine Leitungsposition steht dabei nicht schlecht.

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